Eindhoven, 15 mai 2017

Ein MRI-Scanner, der nicht durch die Gebäudeöffnungen eines Krankenhauses passt? Kein Problem! Convoi hat die Lösung! Unser Rotation Tool, ein eigener Entwurf, ist bereits für Kunden im Bereich Medizinsysteme weltweit erfolgreich eingesetzt worden. So auch letztes Wochenende in Südkorea.

Technic
Convoi erhielt den Auftrag, einen MRI-Scanner im Krankenhaus in Daegu neu zu platzieren. Um den Prozess zu begleiten reiste Engineer Frans Scheffers zu der koreanischen Universitätsstadt.

Scheffers: „Es ist nicht das erste Mal, dass ein 2,47 Meter hoher Scanner nicht durch eine Gebäudeöffnung passt. Deshalb hat Convoi ein Rotation Tool entwickelt, mit dem der MRI-Scanner umfasst und gedreht werden kann. Am oberen Ende des Scannerbogens ist nämlich ein Kühlmechanismus. Der Scanner wird um 71 Grad gedreht. Somit kann der Kühlmechanismus an die Seite verschoben werden. Damit haben wir eine Höhe von genau 2 Metern. Das entspricht der Standard-Türöffnung."

Eine äußerst prekäre Aufgabe, da der Kühlmechanismus während des gesamten Prozesses in Betrieb bleiben muss. „Die Scanner Magnete werden mit flüssigem Helium gekühlt. Das bedeutet – wenn Druck aufgebaut ist – dass die Temperatur kontinuierlich auf fast minus 270 Grad Celsius bleiben muss“.

Geschwindigkeit
Dass die Dinge manchmal schnell gehen müssen, beweist der Auftrag in Daegu. Scheffers: “Am Donnerstagnachmittag bekam ich einen Anruf von unserem Auftraggeber mit dem definitiven ‚GO‘. Am Abend saß ich im Flugzeug. Das ist an für sich keine Leistung. Aber ich finde es außerordentlich, dass meine Kollegen in der Lage waren, das 1500 Kilo schwere Rotation Tool inklusive aller Zollformalitäten in der gleichen Nacht in das Flugzeug zu bekommen. Ich war ehrlich gesagt ganz schön erleichtert, als ich das Tool dann am lage sah. Innerhalb von zwei Tagen war der Scanner betriebsbereit und ich im Anschluss daran wieder auf dem Weg in die Niederlande."

Scheffers installierte MRI-Scanner bereits in Ländern wie Indien, China, Hong Kong und Japan.

„Es ist eine Aufgabe, die wir technisch perfekt im Griff haben. Die Schwierigkeiten liegen eher im kulturellen Bereich. Das Arbeiten mit technischen Spezialisten aus anderen Kulturen ist eine Kunst. Etwas, das man erst im Laufe der Jahre lernt. Aber ich muss sagen, in Südkorea war die Kooperation ausgezeichnet. Es gab kaum Kommunikationsprobleme oder Missverständnisse. "

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